Tierarztpraxis Lux

Wir kümmern uns
 

 

Gesundheit - für ein schönes und erlebnisreiches Tierleben!

 

Eine sichere Maßnahme Ihrem Tier die Gesundheit zu erhalten, ist die Impfung. Vorbeugend wirkt die Schutzimpfung vor Infektionskrankheiten bei Hunden, Katzen, Kaninchen und Frettchen. Die Immunisierung erfolgt durch die Auseinandersetzung des Organismus mit dem Erreger. Es werden Antikörper gebildet. Über die Muttermilch eines geimpften Tieres werden Antikörper an das Jungtier übertragen. Doch ist die Wirkung der Antikörper zeitlich begrenzt. Daher sollten die Welpen ca. 8 Wochen und 12 Wochen nach der Geburt geimpft werden. So kann ihr Organismus eigene Antikörper bilden. Danach müssen wie beim ausgewachsenen Tier Auffrischimpfungen vorgenommen werden. Das geschieht in festgeschriebenen Abständen. Hierfür legen wir Ihrem Tier einen Impfpass an. Dieses Dokument bescheinigt die Impftermine und die Identität Ihres Tieres. Besonders wenn Sie planen mit Ihrem Tier in den Urlaub zu fahren, ist der Impfpass von besonderer Bedeutung. Verschiedene Länder haben genaue Vorschriften bezüglich der Einreise von Tieren. In einem persönlichen Gespräch versuchen wir gerne, die offenen Fragen mit Ihnen zu klären. Wichtig ist, dass Ihr Tier zum Zeitpunkt der Impfung gesund und entwurmt sein sollte. Andernfalls kann eine Immunitätsausbildung nicht gewährleistet werden.

Kaninchen-Impfungen  In letzter Zeit hat es immer wieder Fälle von Erkrankungen mit "Chinaseuche" (RHD) gegeben, bei der eine große Anzahl von erkrankten Tieren verstorben ist. Verantwortlich ist eine neue Variante des Virus (RHDV-2). Seit kurzem ist ein Impfstoff nur für Mastkaninchen europaweit zugelassen; daher liegen auch keine Erkenntnisse zur Wirksamkeit und Verträglichkeit bei Haus- und Zuchtkaninchen vor. Es hat sich gezeigt, dass der in Deutschland zugelassene konventionelle Impfstoff gegen das RHD-Virus, bei mehrfacher Gabe, d.h. nach zweimaliger Gabe im Abstand von drei Wochen zur Grundimmunisierung, gefolgt von halbjährlichen Wiederholungsimpfungen, schweren klinischen Ausprägungen einer RHDV-2 Infektion vorbeugen. Da besonders auch Jungtiere von der Infektion betroffen sind, ist es wichtig möglichst frühzeitig mit der Grundimmunisierung zu beginnen.